Giftpflanzen
Kreuzkraut auf dem Vormarsch

Giftpflanze auf dem Vormarsch? Sichere Erkennung und frühzeitiges Handeln sind wegweisend.

In den letzten Jahren konnten sich verschiedenste Kreuzkrautarten im Allgäu ausbreiten. Häufig anzutreffen sind Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea), Wasserkreuzkraut (Senecio aquaticus) und Alpenkreuzkraut (Senecio alpinus). Weniger bekannt und weniger verbreitet ist das Raukenblättrige Kreuzkraut (Senecio erucifolius) sowie das Felsenkreuzkraut (Senecio squalidus bzw. S. rupestris). Insgesamt sind 25 verschiedene Kreuzkrautarten in Deutschland heimisch.
Entsorgungsmöglichkeiten, finanzielle Unterstützung der Entsorgungskosten durch die Untere Naturschutzbehörde
Unterstützung bei der Kreuzkrautbekämpfung wie Entsorgungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung der Entsorgungskosten leistet die Untere Naturschutzbehörde. Nähere Information und Anträge gibt es dort zum Herunterladen.

Merkblätter und Anträge - Untere Naturschutzbehörde Externer Link

Jakobskreuzkraut

Wasserkreuzkraut

Verwechslungsgefahr

Verwechseln Sie Kreuzkrautarten nicht mit anderen ähnlich ausschauenden Pflanzen, z.B. dem Wiesenpippau!

Wichtige Unterscheidungskriterien der Kreuzkrautarten zu harmlosen Pflanzenarten

Kreuzkraut
ein Korbblütler, goldgelbene "Margaritenblüte", tief ausgeschnittene Stengelblätter, violetter Stengel, flaches Wurzelwerk mit Büschelwurzeln
Wiesenpippau
ein Korbblütler, gelbe "Löwenzahnblüte", nicht so tief ausgeschnittene Stengelblätter, grünlicher Stengel, Pfahlwurzel

Ansprechpartner

Thomas Wanninger
Ostallgäu
Tel.: 098341 9002-31

Maximilian Dendl
Oberallgäu/Lindau
Tel.: 0831- 52147-208

Dr. Michael Honisch
Alpwirtschaft
Tel.: 0831-52147-207