Erholung im Wald
Rücksicht und Abstand auch im Wald!

Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen zieht es viele Menschen gerade in den Wald. Sei es zum Spazieren, Radeln, Joggen oder Langlaufen.

Forstdirektor Stephan Kleiner von der Forstverwaltung im Ostallgäu freut sich, dass die Wälder derzeit als Erholungsort eine große Wertschätzung von der Bevölkerung erfahren. In den Wintermonaten finden aber auch die meisten Waldarbeiten in den Ostallgäuer Wäldern statt. Diese sind wichtig, um die Wälder zu pflegen und widerstandsfähiger gegen den Klimawandel und stabiler gegen Wind und Sturm zu machen, erläutert Kleiner.

Eine Bitte

Der Forstdirektor bittet Waldbesucher und Waldbesitzer um gegenseitiges Verständnis und appelliert an alle: „Für die einen ist der Wald Erholungsort, für die anderen ihr Arbeitsplatz. Bitte nehmen Sie Rücksicht aufeinander und halten Sie die Sicherheitsabstände ein“, so Kleiner. Auch im Wald gelten die Corona-Abstandsregeln.

Hinweise zu Waldarbeiten und dazu nötigen Sperrungen von Waldwegen

Forstwirtschaftsmeister Martin Schmid erläutert, dass die Waldarbeit – gemessen am Unfallrisiko – zu den gefährlichsten Arbeiten gehört. Daher müssen immer wieder Wege oder ganze Waldbereiche gesperrt werden. Schmid appelliert an die Waldbesucher: „Bitte achten Sie auf Gefahren- und Hinweisschilder und betreten Sie keinesfalls die gesperrten Bereiche“. Denn dort besteht Lebensgefahr durch umfallende Bäume oder herabfallende Äste. Da diese Sperrungen häufig sehr kurzfristig erfolgen, können oft leider keine umfangreichen Umleitungen ausgeschildert werden, ergänzt Forstwirt Alexander Pfeiffer.

Befahrbarkeit für den Rettungsdienst

Zur Aufrechterhaltung der Rettungskette Forst bitten die Forstleute alle Waldbesucher auf den ausgewiesenen Parkplätzen zu parken und Forstwege nicht zu blockieren, damit die Wege im Notfall für die Rettungsdienste befahrbar bleiben.