Landwirtschaft

Mit fast 77.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche werden in unserem Amtsgebiet Ostallgäu 86 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche als Grünland und rund 16 Prozent als Ackerfläche genutzt.

Die Landwirtschaft spielt eine enorme wirtschaftliche, aber auch ökologische und soziale Rolle. In unserer Region prägen über 2.700 landwirtschaftliche Betriebe die Kulturlandschaft. Neben der Grünlandbewirtschaftung sind Mais, Winterweizen sowie Acker- und Kleegras die wichtigsten Anbaukulturen.

Meldungen

Beratungsangebot wahrnehmen
Alternativen für Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung

Beraterin und Landwirt am Tisch

Um Ihren Betrieb weiterhin zukunftsfähig zu halten, bieten wir Ihnen - zugeschnitten für Sie, Ihre Familie und Ihren Betrieb - ein Beratungsangebot für Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung an. Füllen Sie den Fragebogen des AELF Kempten aus, so dass wir direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen und Entwicklungsmöglichkeiten besprechen können. 

Fragebogen für Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung - AELF Kempten Externer Link

Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)
Freigabe zur Futternutzung in mehreren Landkreisen und Städten

Kleegras mit Rotklee

Brachliegende Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie sonstige Brache­flächen dürfen ab sofort für Futter­zwecke in der Tierhaltung genutzt werden. Diese allgemeine Freigabe gilt für die Land­kreise Ansbach, Berchtesgadener Land, Erlangen/ Höchstadt, Forchheim, Fürth, Haßber­ge, Hof, Kitzingen, Miesbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Oberallgäu, Rosen­heim, Roth, Schweinfurt, Traunstein und Würzburg.  

Darüber hinaus gilt die Regelung auch für die kreisfreien Städte Ansbach, Erlangen, Fürth, Hof und Schweinfurt. In diesen Gebieten ist keine vorherige Genehmigung durch das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) erforderlich.

Pressemitteilung - Staatsministerium Externer Link

Mäh-Knigge
Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd

Hand hält Kitz vor Wiese

Immer wieder kommen Wildtiere bei der Mahd zu Schaden. Der Mähknigge gibt Handlungsempfehlungen für Landwirte, wie Wildtiere bei der Mahd geschont werden können. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat dazu eine Publikation erstellt.
Fördermöglichkeiten für eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Befliegen der Fläche vor der Mahd bestehen seit März 2021. 

Eingetragene Vereine, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren gehören, können Fördermittel für die Anschaffung von geeigneten Drohnen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen.
Die Technik kann aber nur unterstützen. Die Verantwortung bleibt beim Bewirtschafter, daher ist eine große Sorgfalt vor und während der Mahd notwendig.  

Mäh-Knigge - LfL Externer Link

Förderprogramm Drohnen - BLE Externer Link